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3. Juni 2019
TOM e.V.

Chiemsee Alpenland Tourismus initiiert einheitliche Almwiesenbeschilderung

Nach dem in Österreich gesprochenen “Kuh-Urteil”, das einen Bauern nach einer tödlichen Viehattacke zu hohem Schadenersatz verdonnert hat, wird das Thema der verbindlichkeit zwischen Alm-Tierhaltung und Tourismus im gesamten Alpenraum viel diskutiert. Auch die bayerischen Landwirte und Touristiker beschäftigt dieses Thema sehr.

Aus diesem Grund trafen sich im April auf Einladung von Chiemsee-Alpenland Tourismus Vertreter des Bayerischen Bauernverbandes, der oberbayerischen Almwirtschaft und Tourismusverantwortliche aus den oberbayerischen Alpendestinationen, wie auch dem TOM e.V., um über gemeinsame Maßnahmen zur Unterstützung der Bergbauern zu beraten. Infolgedessen wurden die bereits bestehenden Warnschilder des Bayerischen Bauernverbandes inhaltlich angepasst und können mit den jeweiligen Logos der lokalen Tourismusverbände ergänzt.

„Wir freuen uns, dass der bloßen Idee so schnell Taten gefolgt sind und wir bereits die fertigen Schilder verteilen können. Besonders freut es uns, dass wir die weiteren oberbayerischen Tourismusdestinationen mit ins Boot holen konnten und somit eine weitreichende Beschilderung in Oberbayern erzielen.“ so CAT-Aktivmanagerin Sarah Müllinger.

Um eine flächendeckende Erstbeschilderung zu garantieren, übernimmt Chiemsee-Alpenland Tourismus die Kosten für die ersten 200 Schilder im Almweidegebiet des Landkreises Rosenheim. Almbauern können ab Anfang Juni unkompliziert die Schilder per Mail beim Chiemsee-Alpenland Infocenter unter info@chiemsee-alpenland.de bestellen.

In folgenden weiteren Landkreisen übernehmen die Tourismusverbände die Erstbeschilderung: für Lkr. Traunstein Chiemgau Tourismus (urlaub@chiemsee-chiemgau.info), für Lkr. Miesbach Alpenregion Tegernsee-Schliersee (info@tegernsee-schliersee.de), für Lkr. Weilheim-Schongau Tourismusverband Pfaffenwinkel (info@pfaffen-winkel.de), für Lkr. Bad Tölz Tölzer Land Tourismus (cornelia.hegele@toelzer-land.de).

Falls weitere Tourismusverbände und Kommunen Interesse daran haben sich an dieses Projekt anzuschließen können sie sich an den bayerischen Bauernverband unter Kontakt@BayerischerBauernVerband.de wenden.

 

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