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12. Dezember 2019
TOM e.V.

Erster Oberbayerischer ÖPNV-Gipfel in München

In der öffentlichen Diskussion rückt das Thema ‚Overtourism‘ immer mehr in den Vordergrund. Ziel muss es sein, touristische Gästeströme zu steuern, zu entflechten und die Freizeitmobilität verstärkt auf öffentliche Verkehrsträger zu verlagern. Aus diesem Grund lud der TOM am 25.11. zu einem ÖPNV – Tourismusgipfel in das Bayerische Wirtschaftsministerium ein. Unter den rund 25 Teilnehmern befanden sich die wichtigsten öffentlichen Verkehrsträger, wie die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) aber auch der ADAC Südbayern.

Im ersten Schritt ging es darum, sich gegenseitig kennenzulernen und stärker zu vernetzen. Das DWIF moderierte nicht nur die Veranstaltung, sondern zeigte auch die wichtigsten Trends im Tagesbesucherverkehr auf. Oswald Pehel vom TOM e.V. präsentierte die bisherigen Schwerpunkte und Ergebnisse, die der TOM mit seinen Destinationen bereits erarbeitet hat. Ziel muss es sein, eine positive Tourismusgesinnung in der Bevölkerung erhalten und stärken.

Overtourism meint in erster Linie nicht ein zu viel an Übernachtungstourismus, sondern eine Überlastung durch eine steigende Zahl von motorisierten Tagestouristen. Umgekehrt ist es auch wichtig, die Lösung nicht in einer kompletten Verlagerung weg vom Individualverkehr zu sehen, dies wird kaum realisierbar sein. Vor diesem Hintergrund stellten die einzelnen Destinationen und Verkehrsträger ihre wichtigsten Aktivitäten im Bereich der touristischen Mobilität vor. 2020 soll laut BEG die Taktfrequenz des Schienenverkehrs von bislang einer Stunde auf eine 30 Minuten erhöht werden, auch Kombitickets sollen ausgedehnt werden. Es existieren auch viele Kooperationen mit den einzelnen Destinationen bis hin zu Sondertarifen für Events. Dennoch braucht es mehr Finanzmittel im System, um die Kapazitäten gerade auch für touristische Mobilität für die Zukunft zu gewährleisten.

Die Destinationen stellten interessante Mobilitätslösungen vor, wie beispielsweise Rufbus-Systeme, Ringbuslinien oder freier Fahrt mit Bus und Bahn auf Basis von Tourismuscards.  Am Ende der Veranstaltung wurden bestimmte Handlungsfelder von allen Anwesenden priorisiert. Es wurde auch signalisiert, dass alle Beteiligten daran Interesse haben, nun konkrete Projekte und Maßnahmen in diesen Fokusthemen zu entwickeln. Bereits im ersten Quartal 2020 soll der nächste gemeinsame Workshop stattfinden.

Mitglieder finden die Präsentation und das Ergebnisprotokoll der Veranstaltung hier.

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