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17. März 2020
TOM e.V.

Branchenrelevante Informationen zur Verbreitung des Coronavirus in Oberbayern

Die Absage der Tourismus-Börse ITB in Berlin zeigt, wie sehr das Corona-Virus den weltweiten Tourismus im Griff hat. Nun wurde auch die LEIF, welche Mitte April in München hätte stattfinden sollen, abgesagt. Zudem wurden bereits die ersten Sehenswürdigkeiten in Oberbayern für den Publikumsverkehr geschlossen.

Einige oberbayerische Regionen können schon coronabedingte Stornierungen, sowohl von Individualreisenden, als auch Gruppen feststellen, und sehen eine allgemeine Zurückhaltung an neuen Buchungen. Besonders Tagungshotels sind durch Messeabsagen, wie der BAUMA in München, besonders von Stornierungen betroffen. Für kleine, Inhabergeführte Hotels ist diese Entwicklung jedoch auch ein schwerer Schlag.

Ab Montag den 16.03.2020 schließt Deutschland seine Grenze zu Frankreich, Österreich, Luxemburg und der Schweiz. Dänemark, Polen und Tschechien haben ihre Grenze zu Deutschland bereits eigenständig geschlossen. 

Wir bitten Sie um Verständnis, wenn wir nicht alle aufkommenden Fragen beantworten können. Der Corona Navigator des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes sowie der Destinet-Corona-Blogticker liefern viele Tourismus-relevanten Informationen.

Hier finden Sie Ressourcen zu einigen wichtigen Fragen:

Veranstaltungen

Nach der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers, Jens Spahn, am Montag, den 09.03.2020, wurde am Dienstag beschlossen, dass alle Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern in Bayern vorerst abgesagt werden müssen. Am Freitag, den 13.03.2020 wurde diese Zahl auf 100 nach unten korrigiert. Tourismuszukunft hat einen Leitfaden zusammengestellt, worauf man achten muss, wenn man Veranstaltungen in digitaler Form anbieten möchte. 

Home Office für Mitarbeiter

Zudem wurde die Empfehlung ausgesprochen Reisetätigkeiten, wenn sie nicht dringend notwendig sind, zu verschieben, sowie generell lieber zu Hause zu bleiben, wenn man nicht unbedingt in der Öffentlichkeit unterwegs sein muss. Daher bieten immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern an, vom Home Office aus zu arbeiten. Was Sie hier beachten müssen hat die IHK in einem sehr übersichtlichen Artikel zusammengefasst. 

Situation Bergbahnen, Freizeit- und Kultureinrichtungen

Im Hinblick auf den aktuell ausgerufenen Katastrophenfall in Bayern werden viele Kultur- und Freizeiteinrichtungen ab sofort bis auf Weiteres schließen. Der Handel wird soweit aufrechterhalten, dass eine Versorgung mit Lebensmitteln gewährleistet ist.

Die oberbayerischen Skigebiete beenden vorzeitig die Skisaison 2019/2020 – so beispielsweise die Alpen Plus Skigebiete (www.Alpenplus.com). Ebenso werden ab 17.03. Schwimmbäder und zahlreiche Sporteinrichtungen geschlossen.

Im Zweifelsfall bitten wir darum, sich vorab über Öffnung und Öffnungszeiten online oder telefonisch zu informieren.

Wichtige Informationen für Unternehmer in Hotellerie und Gastronomie

Der DEHOGA hat eine ausgiebige Sammlung an Informationen für Unternehmer aus der Hotellerie und Gastronomie zusammengetragen. Hier wird unter anderem auf die neue Kurzarbeitsregelung eingegangen, welche Unternehmen dabei unterstützt Stellen zu bewahren. Diese finden Sie hier.

Aufgrund von erheblichen Umsatzeinbußen des Gastgewerbes und der Hotellerie durch das Coronavirus fordert der DEHOGA Bayern vom Koalitionsausschuss der Großen Koalition ein umfassendes Maßnahmenpaket in Form von effektiven Liquiditätshilfen und Fördermaßnahmen, um insbesondere klein- und mittelständische Betriebe zu unterstützen. In der Pressemitteilung der DEHOGA Bayern finden Sie weiterführende Informationen.

Generelle verlässliche und aktuelle Informationen zum Coronavirus

Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf den Seiten des Robert Koch-Institutes über die aktuelle Situation. Dort sind die aktuellsten Empfehlungen und Informationen für die Öffentlichkeit zusammengestellt, unter anderem Hinweise zu Diagnostik, Hygiene und Infektionskontrolle sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ).

Zudem wurden mittlerweile mehrere spezielle Hotlines eingerichtet, an welche sich verunsicherte Bürger mit Fragen zu diesem Thema wenden können. Für ganz Bayern lautet diese 09131/6808 5101, während für die Stadt München folgende Nummer bereitgestellt wurde: 089/23344740. Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht aller Infizierungen aufgeteilt pro Landkreis in Bayern.

Tipps zur Krisenkommunikation

Die weitere Ausbreitung des Coronavirus und die damit einhergehenden Auswirkungen auf die Reisebranche führt zu vermehrten Anfragen von verunsicherten Gästen, Kunden, Mitarbeitern und auch der Presse.

Der folgende Leitfaden unserer PR-Agentur uschi liebl pr beinhaltet 10 wichtige Regeln für die Corona-Krisenkommunikation:

  1. Seien Sie vorbereitet: Stellen Sie ein im Krisenfall agierendes Team innerhalb des Unternehmens zusammen. Stellen Sie sicher, dass Sie für einen etwaigen Notfall einen Rechtsbeistand und ärztliche Beratung an Ihrer Seite haben.
  2. Sammeln Sie die Fakten.
  3. Bereiten Sie alle operativen und kommunikativen Maßnahmen vor.
  4. One-Voice-Policy: Legen Sie fest, wer in der Krise kommuniziert. Sprechen Sie mit einer Stimme. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter ein.
  5. Kommunizieren Sie nur Fakten, beschönigen Sie nichts, verheimlichen Sie nichts. Sagen Sie besser nichts als etwas Falsches.
  6. Nutzen Sie alle Kanäle für die Kommunikation.
  7. Kommunizieren Sie sachlich, transparent und pragmatisch.
  8. Beachten Sie, dass die momentane Lage sehr dynamisch ist, beobachten Sie die neuesten Entwicklungen genau und informieren Sie sich laufend in den Nachrichten oder bei Behörden.
  9. Reagieren Sie stets besonnen und bleiben Sie ruhig.
  10. Bleiben Sie optimistisch.

Weitere Informationen bezüglich des Coronavirus‘ finden Sie unter folgenden Links:

 

 

 

 

 

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