Rückblick: Digitaler Arbeitskreis der Wasser-Radlwege

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Ein Blick in die neue Auflage der Wasser-Radlwege Broschüre zeigt: Dieser einzigartige Qualitätsweg verbindet die gesamte Region und führt zu den schönsten Erlebnispunkten Oberbayerns. 
75 ausgewählte Erlebnispunkte, darunter Museen, Schlösser, Klöster, Brauereien, idyllische Orte und Städteliegen direkt an den drei großen Schleifen. Und das Besondere dabei: es ist immer ein erfrischender See, Fluss oder Bach in der Nähe.  

Und die Qualität des Fernradweges steigt!

Beijüngsten digitalen Arbeitskreis der Wasser-Radlwege (WRW) am 18.11.2020 präsentierte Andreas Ampßler, Geschäftsführer von top plan und Qualitätsbeauftragter für die Wasser-Radlwegeeinen Kurzbericht über das Gesamtwegenetz der WRW sowie über die Befahrung der Kunst-Schleife: 

Seit Eröffnung der WRW im Oktober 2019 sind fünf Landkreise in Oberbayern neu beschildert worden (Mühldorf, Altötting, Garmisch-Partenkirchen, Fürstenfeldbruck und Pfaffenhofen); zwei weitere werden 2021 neu beschildern (Dachau und München). Mit Blick auf den detaillierten Qualitäts-Check der Kunst-Schleife appellierte Ampßler noch einmal an die Regionen dran zu bleiben. Wegweiser müssten einmal jährlich gesäubert und freigeschnitten werden, schräge Pfosten begradigt und fehlende WRW-Einhänger ergänzt werden. An einigen Weggabelungen seien unbedingt Richtungswegweiser zu ergänzen.  

Die detaillierten Prüfberichte werden den betroffenen Regionen zeitnah zur Verfügung gestellt und dienen dabei nicht nur der Verbesserung der WRW sondern auch der Qualitätsverbesserung des gesamten Radwegenetzes der entsprechenden Landkreise. 2021 folgt die dritte Befahrung des top plan Teams auf der Salz-Schleife der WRW. 

An dem Arbeitskreis nahm auch der Fotograf und Reiseautor Thorsten Brönner teil, der alle drei Schleifen der WRW abgefahren hat und diese in seinem neuen Buch „Bayern mit dem Rad erleben“ vorstellt. Brönner präsentierte seine Erlebnisse entlang der Wasser-Radlwege aus Radler-Sicht. Kritik äußerte gegenüber der geringen Anzahl an Rastplätzen, deren Ausstattung und Erlebnisqualität. Ihm sei außerdem die lückenhafte Beschilderung in einigen Städten und die teils mangelhafte Beschilderung zu den Erlebnispunkten aufgefallen. Sehr positiv berichtete er von der Routenvielfalt, den unerwarteten Highlights, den Querverbindungen zwischen den Schleifen und der steigenden Qualität der Radwege.  

Dass die Qualität der Radwege in Oberbayern steigt, bestätigten die geladenen Tourismusvertreter und Partner der WRW. Sie berichteten von flächendeckenden Anpassungen der Beschilderung gemäß FGSV Standard bzw. einer zeitnahen Umsetzung bis 2021. In dem Zusammenhang ist auch die diesjährige Zertifizierung der Rad-Region Inn-Salzach zu nennen, die wie auch die Region Chiemsee-Chiemgau, nun das Zertifikat „ADFC RadReiseRegion“ trägtEröffnet wurden außerdem einige qualitativ hochwertige Thementouren, wie der Räuber-Kneißl-Weg im Landkreis Dachau. 

Die erfreulich hohe Anzahl an hochwertigen, regionalen Radprojekten, bestärken den TOM e.V. in seinem Vorhaben, die WRW noch stärker in den Fokus zu rücken und als Schaufenster für die vielen Angebote in den oberbayerischen Ferienregionen zu nutzen. Auf Basis einer umfangreichen 360GradKommunikation sind u.a. eine Website und Social-Media-Kanäle nur für die WRW geplant. Kernthemen wie Kultur und Wandern aber auch Produkte wie Ausgezeichnete Bayerische Küche sollen dann auf der Plattform „Wasser-Radlwege“ präsentiert werden. Das große Ziel lautet: Oberbayern unter die Top 5 der beliebtesten Radreiseregion Deutschlands zu bringen. 

TOM e.V. erarbeitet dafür eine Strategie, die im 1. Quartal dem Fachbeirat des TOM e.V. präsentiert wird. Diese Umstrukturierung würde auch die bisherige Pressearbeit und den Mediaplan des TOM e.V. maßgeblich verändern. Informationen dazu folgen im ersten Quartal 2021.

veröffentlicht am 30. November 2020