Luftbild Chiemseeinseln_ c_Chiemsee-Alpenland Tourismus, Rainer Nitzsche

Neue Welterbestätten für Oberbayern

Presse - B2B

Oberbayerische Attraktionen von der UNESCO ausgezeichnet

PRESSEMITTEILUNG, Juli 2025

Nun ist es amtlich: Oberbayern ist um zwei Welterbestätten reicher – das Königsschloss Herrenchiemsee sowie Linderhof wurden von der UNESCO ausgezeichnet.
Die langersehnte Auszeichnung attestiert den berühmten Schlössern eine internationale Bedeutung, wofür die hohe Zahl von Besuchern aus dem In- und Ausland schon lange spricht.
Mehr als 50 UNESCO-Welterbestätten gibt es in Deutschland, bis dato waren es, ohne die Märchenschlösser, zehn im Freistaat. Neben der Wieskirche im Pfaffenwinkel waren auch die Prähistorischen Pfahlbauten in Pestenacker und Unfriedshausen im Landkreis Landsberg am Lech (beide aus der Zeit ab Mitte des 4. Jahrtausends vor Christus) sowie im Bereich der Roseninsel im Landkreis Starnberg (ab 500 vor Christus) schon oberbayerische Welterbestätten.


„Die Auszeichnung freut uns wirklich sehr, stärkt sie doch die hohe Bedeutung oberbayerischer Ziele im internationalen Tourismus“, so Oswald Pehel, Geschäftsführer des Tourismus Oberbayern München e.V. (TOM). Solche Ankerangebote sind wichtig für die gesamte Region, da sie Gäste aus Nah und Fern anziehen, die dann auch umliegende Ziele besuchen, die touristische Wertschöpfung, nicht verlagerbare Arbeitsplätze sowie einen attraktiven Lebensraum sichern“, so Pehel weiter. „Mit dem Ja zum Titel UNESCO Welterbe geht für uns ein jahrelanger touristischer Traum in Erfüllung. Die meisten Kulturstätten, die ins UNESCO-Welterbe eingetragen werden, erhalten einen erhöhten Bekanntheitsgrad. Daher rechnen wir mit einer Zunahme an Übernachtungsgästen und damit einer positiven Auswirkung auf den Wirtschaftsfaktor Tourismus. Der erwartete Anstieg der Gästezahlen könnte insbesondere der Nebensaison zu mehr Belebung verhelfen, da kulturaffine und auch internationale Gäste oft abseits der Hauptreisezeiten unterwegs sind. (…)“ freut sich auch Christina Pfaffinger, Geschäftsführerin des Chiemsee-Alpenlands.


Bereits im Februar 2007 hatte Klaus Stöttner, Präsident des TOM e.V., den Antrag als junger Abgeordneter eingereicht und ist sehr erfreut. „Mit dem Titel der UNESCO hat Oberbayern die Chance, eine noch stärkere Bedeutung im Deutschlandtourismus einzunehmen. International prägen die Königsschlösser schon jetzt das Bild von Deutschland im Ausland. Auch wenn wir bereits in Stoßzeiten hohe Gästezuläufe haben, ist es jetzt umso mehr unsere Aufgabe, die Besucherströme zu lenken, Verkehrswege so zu gestalten, dass Einheimische und Gäste entlastet werden und das Erlebnis des königlichen Erbes im Vordergrund stehen kann. UNESCO-Welterbestätten setzen auf Qualität statt auf Quantität. Und auf kulturinteressierte Gäste, denen wir unser Oberbayern mit seinen königlichen Wurzeln sehr nahebringen und zum Erlebnis werden lassen dürfen.“


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