Tourismus Oberbayern München e.V. stärkt Vernetzung und gemeinsame Positionierung Oberbayerns
Landsberg am Lech / Oberbayern, 15. Mai 2026 – Im Historischen Rathaus Landsberg am Lech kamen am 13. Mai 2026 die Mitglieder des Tourismus Oberbayern München (TOM) e.V. zur 20. Mitgliederversammlung zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen im oberbayerischen Tourismus, die strategische Weiterentwicklung des Verbands sowie die Bedeutung von Kultur als Standortfaktor für die Region.
„Gerade in herausfordernden Zeiten braucht der Tourismus starke Partnerschaften, regionale Vernetzung und eine gemeinsame Stimme für Oberbayern“, so Klaus Stöttner, Präsident des TOM e.V. „Der TOM versteht sich dabei als gemeinsame Bühne für die Regionen und touristischen Partner Oberbayerns.“
Im Rahmen der Mitgliederversammlung stellte der Verband aktuelle Projekte und Initiativen in den Bereichen Vernetzung, Digitalisierung, Wissensvermittlung und touristische Kommunikation vor. Thematisiert wurden unter anderem das Erlebnispartner-Netzwerk Oberbayern, die Weiterentwicklung des eCoach-Netzwerks sowie Maßnahmen zur Besucherlenkung und Tourismuswertschätzung. Auch die Bedeutung des Tourismus für den Standort Oberbayern wurde anhand aktueller Zahlen deutlich: Im Jahr 2025 verzeichnete Oberbayern insgesamt 46,4 Millionen Gästeübernachtungen.
„Unser Ziel ist es, die unterschiedlichen touristischen Akteure in Oberbayern noch stärker miteinander zu vernetzen und gemeinsame Themen sichtbar zu machen, von Digitalisierung über Besucherlenkung bis hin zur touristischen Wertschätzung“, so Oswald Pehel, Geschäftsführer des TOM e.V.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung war die Podiumsdiskussion „Kultur als Standortfaktor – Wie Oberbayern aus Geschichte Zukunft macht“. Michael Kießling, MdB und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, diskutierte gemeinsam mit Doris Baumgartl, Oberbürgermeisterin der Stadt Landsberg am Lech, und Markus Seibold, Leitung Tourismus der Landeshauptstadt München, über die Bedeutung kultureller Identität für die touristische Entwicklung Oberbayerns. Ergänzt wurde das Programm durch einen Impulsvortrag von Prinzessin Beatrix von Bayern zur touristischen Strahlkraft der Wittelsbacher Traditionen und des Kaltenberger Ritterturniers.
Darüber hinaus informierte der TOM e.V. über personelle Veränderungen in Präsidium und Fachbeirat. Verabschiedet wurden Josef Niedermaier, Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen, Hannes Rasp, Bürgermeister der Gemeinde Schönau am Königssee, sowie Harald Gmeiner von der Regionalentwicklung Oberland (REO) als bisheriger Vorsitzender des Fachbeirats. Neu benannt wurden Dr. Johann Bertl, Landrat des Landkreises Weilheim-Schongau, sowie Justus Pfeifer, Bürgermeister der Gemeinde Ruhpolding. Den Vorsitz des Fachbeirats übernimmt künftig Dr. Andreas Wüstefeld, Leiter Tölzer Land Tourismus. Neu im Fachbeirat vertreten ist zudem Annegret Lange für das Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm (KUS).
Die nächste Mitgliederversammlung des TOM e.V. wird 2027 in der Therme Erding stattfinden.
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