Auf der Mautstraße entlang der jungen Isar zwischen Sylvenstein und Wallgau. Tölzer Land, Wasser-Radlwege Oberbayern; Fotograf: Julian Rohn

Ein guter Sommer für den Tourismus in Oberbayern

Presse - B2B

Ein guter Sommer für den Tourismus in Oberbayern

Gästezahlen im Juli nähern sich Vor-Corona-Niveau
TOM e.V. blickt mit Zuversicht in den Herbst

PRESSEMITTEILUNG,  14. September 2022

Oberbayern liegt in diesem Sommer als Reisedestination weiter im Trend. Das belegen die aktuellen Übernachtungszahlen für Betriebe mit mehr als 9 Betten. Danach wurden in Oberbayern im Juli 2022 rund 5 Millionen Übernachtungen gezählt, knapp ein Drittel mehr als im Vorjahresmonat. Das gab der Tourismus Oberbayern München (TOM) e.V. heute bekannt. Mit dieser eindrucksvollen Steigerungsrate liegt die Reiseregion  sogar deutlich über dem Bundestrend  mit einer Zunahme um 17,5 Prozent. Von den Zahlen von Juli 2019, dem Vergleichsmonat im Vor-Corona-Jahr, liegt Oberbayern nur noch 2,3 Prozent entfernt (Deutschland: -4,2 Prozent). Sieben oberbayerische Tourismusregionen konnten den Juli 2019 sogar bereits übertreffen, allen voran Oberbayerns Städte, die mit +10,5 Prozent mehr Übernachtungen als im Juli 2019 ganz vorn lagen. Inn-Salzach (+8,0 Prozent) und die Region Pfaffenwinkel (+6,9 Prozent) schnitten ebenfalls hervorragend ab. Das Berchtesgadener Land (-6,8 Prozent) und die Region StarnbergAmmersee (-6,1 Prozent) haben hingegen noch etwas Aufholbedarf.

„Oberbayern ist noch nicht über den Berg, die Tourismuszahlen von 2019 konnten bis dato noch nicht in allen unseren Regionen erreicht werden.“ erklärt Oswald Pehel, „Aber wir spüren, dass sich die Situation gerade seit Ende des letzten Lockdowns deutlich erholt. Besonders erfreulich sind diese Zahlen angesichts des Nachholeffekts der Gäste, die auch wieder vermehrt ins benachbarte Ausland reisen“.

Oberbayern kann nicht nur durch seine landschaftlichen Reize und seine hohe Zahl an Privatunterkünfte punkten, sondern profitiert auch von der boomenden Nachfrage im Campinggewerbe. Besonders erfreut zeigte sich der TOM e.V. von der Entwicklung im Städtetourismus. Hier konnte vor allem die Landeshauptstadt München in den zurückliegenden Sommermonaten signifikant aufholen. Was die Auslastung des Hotelmarkts angeht, so nähern sich die Zahlen hier wieder deutlich den Vor-Corona-Zahlen (Juli 2022: 75,6%/ Juli 2019: 86,2%). Das liegt unter anderem auch daran, dass wieder hochkarätige Events, Messen und Veranstaltungen wie die European Championships stattfinden konnten. Auch im Tagungsbereich ist ein gewisser Nachholeffekt zu registrieren.

Eine besonders positive Entwicklung meldet der TOM e.V. in Hinblick auf die Konfliktsituationen durch Tages- oder Kurzreisende. Hier hat sich die Lage an den touristischen Hotspots deutlich entspannt. „Dies liegt zum einen sicher am Trend, 2022 wieder eine Auslandsreise zu unternehmen oder einen längeren Haupturlaub in Oberbayern einzuplanen. Es mag aber auch daran liegen, dass unsere Tourismusakzeptanzkampagnen und Maßnahmen zur Besucherlenkung greifen“, erklärt Oswald Pehel.

Die Tourismusakteure in Oberbayern schauen mit Zuversicht in der Herbst. „In städtischen aber auch ländlichen Tagungshäusern wird uns starke Nachfrage für die nächsten Monate signalisiert,“ so Pehel weiter. Trotz Krisensituation im Zuge des Ukraine-Krieges, Rezessionsängsten und Risiko einer erneuten Corona-Welle stehen Reisen nach Oberbayern weiter hoch im Kurs. Zahlreiche Herbstveranstaltungen und Messen sind geplant. Besonders spannend sind auch die neuen Mischformen von Erholungsurlaub und Geschäftsreisen, wie etwa Workation, die in Oberbayern immer mehr zum Tragen kommen.

Limitierender Faktor und Risiko für die Zukunftsentwicklung sind allerdings immer wieder die in vielen Bereichen fehlenden Fachkräfte. Hier setzt der TOM e.V. Akzente, etwa im Rahmen der 2. Tourismuswoche Oberbayern vom 17. bis 22 Oktober, beim Tag der Mitarbeiter oder der aktuellen Tourismushelden-Kampagne.

veröffentlicht am 14. September 2022

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